Wer uns bezahlt.

Zugegebenermaßen: ob das mit dem Crowdfunding hinhaut, war uns bis zum Ende der Crowdfunding-Kampagne nicht klar. Umso größer war unsere Erleichterung, dass wir uns nun dank der Unterstützung von über 600 nicht minder Eishockey-Verrückten wie uns an die Arbeit machen dürfen. DUMP & CHASE wird Realität.

Realität ist aber auch, das wir neben unserem Traumjob für unser Eishockey-Magazin auf anderem Wege unsere Brötchen verdienen müssen. Denn DUMP & CHASE wird am Anfang erstmal eine finanzielle Nullnummer.

Jan ist freier Grafiker und Illustator, er kann sich seine Arbeit und seine Auftraggeber frei auswählen. Stefan arbeitet hauptberuflich für die Messe Frankfurt. Beide sind soweit nicht finanziell von anderen Akteuren aus der Eishockey-Welt abhängig. Und Matthias? Der textet fleißig als Freelancer für verschiedene Unternehmen und Organisationen. Darunter ist – dank seiner jahrelangen Arbeit bei den Löwen Frankfurt – nun auch der Deutsche Eishockey-Bund, der zu Highlights wie den Deutschland-Cup oder die Weltmeisterschaft auf Matthias‘ Expertise zurückgreift.

Diese Zusammenarbeit zwischen Matthias und dem DEB ist auch für uns ein kontroverses Thema. Doch solange wir realistischerweise mit DUMP & CHASE keinen Gewinn machen können, müssen wir unseren Unterhalt auf anderen Wegen sichern. Da ist das DEB-Engagement für Matthias eine gute Gelegenheit!

Wie wollen wir dieses Dilemma lösen?

Die Themenliste für Ausgabe 1 stand schon dem DEB-Auftrag fest. Der DEB ist darin zum Glück erst mal kein Thema – schlicht weil wir uns für andere Themen entschieden haben.

Der DEB ist über Matthias‘ Beteiligung an DUMP & CHASE informiert.

Sollten wir in zukünftigen Ausgaben DEB-relevante Themen bspw. über die Nationalmannschaft haben, wird Matthias – solange er für den DEB aktiv ist – nichts mit den Berichten zu tun haben. Hier werden Stefan und/oder Jan den entsprechenden Artikel übernehmen bzw. einen externen Redakteur beauftragen.

Der Vollständigkeit halber, hier ein weiterer Disclaimer: Stefan kommentiert ehrenamtlich (also ohne monetären Ausgleich) den Live-TV-Stream vieler Heimspiele der Löwen Frankfurt. Manchmal ist hier auch Matthias als ehrenamtlicher Co-Kommentator dabei.

Als Frankfurter sind wir tief im Frankfurter Eishockey verwurzelt. Die Frankfurter Eissporthalle ist unser zweites Zuhause. Trotzdem sind wir uns sicher, dass wir objektiv Themen auswählen und darüber mit der gebotenen journalistisch-kritischen Sorgfalt berichten können.

Wir wollen ein gutes Eishockey-Magazin an den Start bringen. Ob sich dabei ein Erfolg tatsächlich einstellen wird, können wir heute nicht sagen. Daher wollen wir uns – auch im Sinne unserer Familien – nicht blind in ein finanzielles Harakiri begeben, dessen Ende völlig offen ist – selbst wenn wir fest an den Erfolg von DUMP & CHASE glauben.

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