Von A bis Z.

Wir lernen gerade das Alphabet neu. Neben der eigentlichen Arbeit am Heft gibt es eine Menge zu tun, um Ausgabe #1 auf den Weg zu bringen.

A wie Anzeigenverkauf. D wie Druckunterlagenschluss. F wie Fotos aussuchen. L wie Layout. K wie Korrekturlesen. O wie Online-Präsenz ausbauen. W wie Webshop aktivieren und V wie Vertriebswege klären. Es gibt noch viel mehr Buchstaben, keine Sorge. Ach ja, das Z gibt es auch … Zeit! Die rennt nun wirklich.

Insofern sind wir froh, dass nun endlich der Geldbetrag des Crowdfunding auf unserem Konto gelandet ist. Das gibt uns Handlungsspielraum, denn die ersten Rechnungen für Autoren sind schon bei unserer Buchhaltung gelandet. Und auch wenn wir bei unseren Meetings regelmäßig durch die Themen hetzen, haben wir nach wie vor dieses Grinsen auf den Backen: Denn mit jedem Schritt kommen wir Ausgabe #1 näher.

Die Story-Ideen für Ausgabe 1 haben wir natürlich schon vor dem Start des Crowdfunding festgelegt. Dennoch ist so ein Heft-Bau ein recht dynamisches Gebilde. Du kannst noch so viel planen, am Ende gibt es doch noch die ein oder andere Idee, die eingearbeitet werden will.Und erst das Thema Fotos: Uns ist eine sorgfältige Auswahl der Motive sehr wichtig. Und da sind wir wieder beim Punkt „Z“. Die Tage werden gerade länger, die Nächte kürzer. Keine Beschwerde, einfach nur Fakten.

Wieder komplett.

Jan ist wieder da. Unser Mitgründer war bekanntermaßen in den vergangenen drei Wochen mit seiner Freundin auf einem Road Trip in Kanada und den USA unterwegs. Der Urlaub war übrigens schon lange geplant (und wurde nicht erst durch das erfolgreiche Crowdfunding finanziert) und wurde dennoch zur ersten offiziellen DUMP & CHASE Redaktionsreise.

Von Toronto ging es für die Beiden zunächst nach Detroit und weiter bis Chicago. Eigentlicher Anlass war der Besuch bei seiner amerikanischen Gast-Familie, bei der Jan vor 35 Jahren einen tollen Schüleraustausch verlebt hatte. Hach, damals waren die USA noch das Land der Träume. Und jetzt?

Jan hat die Zeit vor Ort für eine große Recherche genutzt und jede Menge Material mit in die Redaktion gebracht. Soviel sei verraten: In Ausgabe #1, an der wir mit Hochdruck arbeiten, gibt’s eine große Geschichte über Detroit. Wir sind uns sehr sicher, dass die Reportage nicht nur Fans der Red Wings ansprechen wird. Viel mehr wollen wir aber jetzt gar nicht verraten.

Der Kerl hat uns ohnehin ganz schön neidisch gemacht. Drei NHL-Spiele hat Jan auf seinem Road Trip besucht. Ihr ahnt es: Ja, er hat die Maple Leafs, Red Wings und Blackhawks tatsächlich live gesehen. Dreimal Original Six – mit jeweils drei Heim-Niederlagen. Und dabei festgestellt, dass der Fan-Store in Chicago noch gar keine Kahun-Trikots auf Lager hat. Gibt’s doch nicht. Das wird sich sicher schnell ändern!

Jetzt, wo Jan zurück ist, kämpft er mit seinem Jetlag. Pro Tag eine Stunde sagt man. Aber das geschieht ihm recht! Drei NHL-Spiele einfach so ohne uns anschauen! Geht gar nicht. Auf viele schlaflose Nächte, Jan!

Euer #dnchockey-Team

Wer uns bezahlt.

Zugegebenermaßen: ob das mit dem Crowdfunding hinhaut, war uns bis zum Ende der Crowdfunding-Kampagne nicht klar. Umso größer war unsere Erleichterung, dass wir uns nun dank der Unterstützung von über 600 nicht minder Eishockey-Verrückten wie uns an die Arbeit machen dürfen. DUMP & CHASE wird Realität.

Realität ist aber auch, das wir neben unserem Traumjob für unser Eishockey-Magazin auf anderem Wege unsere Brötchen verdienen müssen. Denn DUMP & CHASE wird am Anfang erstmal eine finanzielle Nullnummer.

Jan ist freier Grafiker und Illustator, er kann sich seine Arbeit und seine Auftraggeber frei auswählen. Stefan arbeitet hauptberuflich für die Messe Frankfurt. Beide sind soweit nicht finanziell von anderen Akteuren aus der Eishockey-Welt abhängig. Und Matthias? Der textet fleißig als Freelancer für verschiedene Unternehmen und Organisationen. Darunter ist – dank seiner jahrelangen Arbeit bei den Löwen Frankfurt – nun auch der Deutsche Eishockey-Bund, der zu Highlights wie den Deutschland-Cup oder die Weltmeisterschaft auf Matthias‘ Expertise zurückgreift.

Diese Zusammenarbeit zwischen Matthias und dem DEB ist auch für uns ein kontroverses Thema. Doch solange wir realistischerweise mit DUMP & CHASE keinen Gewinn machen können, müssen wir unseren Unterhalt auf anderen Wegen sichern. Da ist das DEB-Engagement für Matthias eine gute Gelegenheit!

Wie wollen wir dieses Dilemma lösen?

Die Themenliste für Ausgabe 1 stand schon dem DEB-Auftrag fest. Der DEB ist darin zum Glück erst mal kein Thema – schlicht weil wir uns für andere Themen entschieden haben.

Der DEB ist über Matthias‘ Beteiligung an DUMP & CHASE informiert.

Sollten wir in zukünftigen Ausgaben DEB-relevante Themen bspw. über die Nationalmannschaft haben, wird Matthias – solange er für den DEB aktiv ist – nichts mit den Berichten zu tun haben. Hier werden Stefan und/oder Jan den entsprechenden Artikel übernehmen bzw. einen externen Redakteur beauftragen.

Der Vollständigkeit halber, hier ein weiterer Disclaimer: Stefan kommentiert ehrenamtlich (also ohne monetären Ausgleich) den Live-TV-Stream vieler Heimspiele der Löwen Frankfurt. Manchmal ist hier auch Matthias als ehrenamtlicher Co-Kommentator dabei.

Als Frankfurter sind wir tief im Frankfurter Eishockey verwurzelt. Die Frankfurter Eissporthalle ist unser zweites Zuhause. Trotzdem sind wir uns sicher, dass wir objektiv Themen auswählen und darüber mit der gebotenen journalistisch-kritischen Sorgfalt berichten können.

Wir wollen ein gutes Eishockey-Magazin an den Start bringen. Ob sich dabei ein Erfolg tatsächlich einstellen wird, können wir heute nicht sagen. Daher wollen wir uns – auch im Sinne unserer Familien – nicht blind in ein finanzielles Harakiri begeben, dessen Ende völlig offen ist – selbst wenn wir fest an den Erfolg von DUMP & CHASE glauben.

Die erste Hürde geschafft.

Hinter uns liegen drei spannende Wochen. Drei Wochen, in denen wir viel Werbung für unser Projekt gemacht haben. Ziel war es, die 20.000 Euro zusammen zu bekommen, die wir für die Produktion der ersten Ausgabe brauchen.

Wir haben Interviews gegeben, verlinkten auf Facebook zu unserer startnext-Seite, diskutierten in Fan-Foren, waren in Ingolstadt auf dem Videowürfel. Am Ende hat es gereicht. In der recht kurz bemessenen Zeit haben vielen Menschen unsere Idee erklärt. Manchen haben wir überzeugt, andere wiederum nicht.

Und mit dem Ende der Crowdfunding-Zeit näherten wir uns immer mehr der von uns gesetzten Schwelle zur Finanzierung des Projekts. Am späten Sonntagabend – kurz vor der Schlusssirene – war es dann endlich soweit. Das Projekt steht!

Nun geht es für uns drei weiter: die Arbeit am Heft selbst beginnt. Was für uns Anfang des Jahres noch eine Vorstellung war, wird nun Realität. Dank Eurer Unterstützung! Vielen Dank!

Wir wollen Euch mit auf unsere Reise nehmen. Auf unseren Social-Media-Kanälen, in unserem Newsletter und hier auf dump-and-chase.com werden wir über die Vorschritten von Heft 1  informieren. So habt Ihr immer den Überblick, an welcher Stelle wir stehen.

Wir freuen uns auf das nächste Drittel.

Jan, Matthias und Stefan