Was uns bewegt

In Ausgabe 11 von DUMP & CHASE haben wir erneut einen sehr bunten Mix unterschiedlichster Themen und Storys rund um unseren Lieblingssport Eishockey zusammengetragen.

Wir erkundigen uns bei Tim Stützle, wie es ihm in Ottawa ergeht, blicken zurück auf das Finale der Frauen-Bundesliga und werfen ein Auge auf das neue Team aus Seattle. Wir beleuchten die Situation der Eishallen in Deutschland und schauen Nationalmannschaftstrainer Toni Söderholm beim Kochen über die Schulter.

Doch noch immer ist das bestimmende Thema unserer Zeit die andauernde Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf den Eishockeysport. Dies wurde deutlich, als wir viele Persönlichkeiten aus der Eishockey-Szene nach ihren Gedanken und Einblicken auf die zurückliegenden Monate gebeten haben.

Unsererseits gab es dabei keinerlei Vorgaben, abgesehen von einer erbetenen maximalen Textlänge. So kamen am Ende 14 sehr unterschiedliche, sehr persönliche und manchmal auch kontroverse Beiträge von Spielern, Fans, Funktionären und Medienschaffenden heraus. Und egal, aus welchem Blinkwinkel heraus diese Beiträge verfasst wurden, Corona war meist das zentrale Thema.

Nun richtet sich der Blick voller Spannung nach vorne. Mit welchen Ergebnissen werden die Playoffs in DEL, DEL2 oder auch in der NHL über die Bühne gehen? Wird das Amateur- und Profi-Eishockey in Deutschland mit Start der kommenden Saison wieder unter halbwegs normalen Bedingungen ablaufen können?

Die Sehnsucht danach ist groß. Wie schön wäre es, wenn sich dann die persönlichen Saisonrückblicke wieder um rein sportliche Aspekte drehen würde.

Nummer 10 kommt

Das ist sie nun also: DUMP & CHASE 10! Mit einem Cover, das schon jetzt auf unseren Kanälen für viel Begeisterung sorgt. Auch wir haben uns in das Bild des Lake Louise verliebt. Aber auch die anderen Bilder zugefrorener Seen oder selbstgebauten Backyard-Rinks in Nordamerika haben es uns angetan. Folgerichtig musste dieses Thema als auf die Titelseite.

Dabei haben wir noch eine Menge anderer Themen in der neuen Ausgabe, die sicher auch dorthin gepasst hätten. Unsere große Geschichte über den Job des Stadionsprechers zum Beispiel. Wir haben uns mit Rüdiger Storch getroffen und seine Geschichte aufgeschrieben: Wie wird man eigentlich Stadionsprecher?

Oder der Weg von Marc Michaelis in die NHL. Etappenweise hat sich der gebürtige Mannheimer bis an die Türschwelle zur besten Eishockey-Liga der Welt vorgearbeitet. Für viele unter dem Radar hat sich so ein weiterer junger Spieler aus Deutschland in Nordamerika durchgesetzt. In Etappen in die NHL ist unsere dritte große Geschichte in der zehnten Ausgabe.

Wie immer könnt ihr das Heft bereits jetzt vorbestellen. So kommt es automatisch zum Erscheinungstag bei euch an. Mit dem Abo für 30 Euro spart ihr die Versandkosten und müsst euch um nichts weiter kümmern.

Neben großen Geschichten erwarten euch natürlich wieder viele kleine und große Anekdoten aus der Welt des Eishockeys. Wir machen eine Zeitreise in die 1930er-Jahre und stellen euch die Pittsburgh Pirates vor. Nicht ganz soweit zurück gehen wir mit dem Text über Dr. Kouba, der viele Jahre in Freiburg gewirkt hat.

Aktuelleres gibt es selbstverständlich auch im Heft: Zum Beispiel unsere Interviews mit Frank Fischöder – der Trainer der Nürnberg Ice Tigers – oder dem Gründer von Hockey is Diversity. Und der Blick in die Schweiz zeigt ein brandheißes Thema: Die Erhöhung der Ausländerlizenzen.

Es ist wieder viel dabei – in unserer Jubiläumsausgabe. Wir wünschen schon jetzt viel Spaß beim Lesen.

NUMME9

Die Druckdatenabgabe bleibt auch nach neun Ausgaben immer ein spannendes Ereignis. Letzte Korrekturen eingeben, die Story-Reihenfolge festlegen, ein Prüf-PDF ausdrucken, nochmal Korrektur lesen und die Seitenzahl checken.

Vorgestern streikte irgendwie unser kollektives, mathematisches Verständnis. Der Innenteil der Ausgabe muss eine Seitenzahl haben, die durch vier teilbar ist. Klingt einfach, ist es aber de facto manchmal nicht. Weil man dazu noch den so genannten Umschlag einrechnen muss, sprich also die Titelseite und der Rücken. Vorestern standen wir also auf dem Schlauch und nach einigem hin- und her stand fest – uns fehlen zwei Seiten. Heißt: Entweder zwei Seiten löschen (was bei einem fertigen Heft nicht geht). Oder zwei Seiten hinzufügen, was wir schließlich gemacht haben.

Herausgekommen ist deshalb die bisher „dickste“ DUMP & CHASE-Ausgabe mit 104 Innenseiten. Ist 104 durch vier teilbar? Ja! Passt also. Gegen 21 Uhr haben wir das Daten-Paket auf die Reise geschickt, gestern morgen kam die Freigabe aus der Druckerei. Passt alles – die Maschinen laufen in den nächsten Tagen auf Hochtouren.

Was sind die Themen in der Ausgabe? Normalerweise würden wir euch an dieser Stelle schon einen Überblick geben. Aber diesmal geht das noch nicht – aus guten Gründen. Klingt geheimnisvoll? Ja, ist es auch. Wenigstens ein bisschen. Aber wir wollen einer großen Geschichte, die wir im Heft thematisieren, nicht vorgreifen. Also habt noch ein wenig Geduld.

Jan, Matthias und Stefan