30.000 Euro für ukrainische Geflüchtete

Es ist Zeit für die große Schlussrechnung!

Vor nun fast zwei Monaten hatten wir die spontane Idee, einen Spenden-Puck zugunsten ukrainischer Geflüchteter zu verkaufen. Anfangs hofften wir 50 Exemplaren zu verkaufen. Doch dann wurden wir schnell von eurer Solidarität mit den Menschen in und aus der Ukraine überrannt. Plötzlich ging es nicht mehr um 50, sondern um 5.000 Pucks!

Wir brauchten Unterstützung. Und die bekamen wir vom unserem Logistik-Partner DIALOGISTIKER in Frankfurt. Die Experten für Fulfillment wickelten die Versandvorbereitung aller Bestellungen ab, nachdem die tschechische Puck-Fabrik geliefert hatte. Mittlerweile haben alle Bestellungen ihre Empfänger erreicht und wir können abrechnen.

Im Sinne der Transparenz möchten wir euch im Folgenden die genauen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen.

Wir haben 5.100 Pucks zu einem Brutto-Preis von 10 Euro verkauft. Da wir die Umsatzsteuer abziehen müssen, bleiben von jedem verkauften Puck 8,40 Euro (netto) übrig. Somit haben wir durch den Puck-Verkauf 42.840 Euro in der Kasse.

Von diesem Betrag müssen wir noch die folgenden Kosten abziehen:

  • Der Einkauf der Pucks hat 8.741 Euro gekostet.
  • Um die Pucks an euch zu schicken, benötigten wir Verpackung, die wir für 1.133 Euro eingekauft haben.
  • Die Konfektionierung, also das Verpacken und Beschriften der Sendungen, hat mit zwei fleißigen Frauen knapp zwei Tage gedauert. Unserer Freunde von den DIALOGISTIKER haben uns hierfür einen absoluten Freundschaftspreis von 546 Euro gemacht. Danke!
  • Leider kommen wir bei der Aktion nicht um Buchhaltungs- und Bankkosten umher. 4.100 Euro schlagen hier zu Buche.

In Summe haben wir also 14.520 Euro ausgegeben.

Verrechnen wir nun die Einnahmen mit den Ausgaben, so bleiben unterm Strich 28.320 Euro! Ein fantastischer Betrag, den wir am Ende gerne aufrunden möchten. 1.680 Euro kommen neben den vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden für diese Aktion noch mal von uns oben drauf.

So ergibt sich eine Spendensumme von 30.000 Euro für #LeaveNoOneBehind!

Diese Menge Geld ist durch eure Solidarität in kürzester Zeit zusammengekommen. Dafür möchten wir uns bei allen Kunden und Fans herzlichst bedanken! Wir freuen uns, dass es die Eishockey-Familie mal wieder gezeigt hat: In den Farben getrennt, in der Sache vereint!

(Die Spendensumme haben wir bereits am 4. Mai 2022 der Organisation #LeaveNoOneBehind überwiesen.)

Ausgabe 15: Let’s roll

Die Saison ist im Kasten! Die Eisbären Berlin haben eine spannende Post Season für sich entschieden und ihren Meistertitel verteidigt. Und auch in der DEL2 gibt es einen würdigen Sieger: Die Löwen Frankfurt marschierten durch die Playoffs, blieben zwölf Spiele in Folge ungeschlagen und sicherten sich das langersehnte Ticket zum Aufstieg.

Gleich die neue Ausgabe bestellen!

In unserer Titelgeschichte lassen wir die zwölf Jahre, die Frankfurt nach der Insolvenz der Lions für die Rückkehr in die PENNY DEL brauchte, Revue passieren. Schneller soll es für die Krefeld Pinguine zurück nach oben gehen. Nach dem Abstieg in die zweite Liga wird es dort sicher die ein oder andere Überraschung geben, denn die DEL2 ist eine ausgeglichene und umkämpfte Liga.

Der direkte Wiederaufstieg ist nämlich keine ausgemachte Sache. Das sieht auch Martin Schymainski so, der Auf- und Abstieg für uns einordnet. Der Stürmer hatte die Saison noch in Krefeld begonnen und wechselte dann nach Iserlohn. Dort musste verletzt zuschauen und hat dennoch miterlebt, was der Abstiegskampf mit der Liga und den betroffenen Teams macht.

Betroffen waren wir von der Story des Sport-Journalisten Slava Malamud, der seit Jahren Missstände in seinem Heimatland Russland anprangert und sich jüngst deswegen auch mit dem Washington Capitals und Alex Ovechkin angelegt hat. Was er berichtet, macht nachdenklich.

Politisch interessant ist auch unser Gespräch mit Torhüter Andrew Dickson von den Belfast Giants, der uns im Rahmen unserer On-Tour-Serie seine Stadt vorstellt. Wir alle haben sicher noch schlimmen Bilder des Nordirland-Konflikts vor Augen. Doch wir haben eine andere Seite der Industriemetropole kennengelernt, die vor allem durch ihre Einfachheit und große Gastfreundschaft punktet.

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Während die europäischen Ligen pausieren, geht es in der NHL noch rund. Wir haben ordentlich mitgefiebert beim Duell der Oilers gegen die Kings. Gerade weil uns Marco Sturm noch kurz vor der Serie im Gespräch viel über seinen Alltag in der NHL und das Leben in Nordamerika berichtet hat. Auch über den Neuaufbau bei den Kings hat der 43-Jährige mit uns gesprochen – bis ins Spiel sieben sind die Kings vorgestoßen. In der Summe sicher ein Erfolg für die Franchise.

Neben der NHL verfolgen wir dieser Tage die Eishockey WM in Finnland. Vor allem die Rückkehr der Fans tut einfach nur gut, weswegen wir unsere Bilder-Serie auch diesmal den Fan-Szenen und Choerographien der vergangenen Wochen gewidmet haben. In den Kurven ging es bunt zu – sowohl in der DEL, aber vor allem auch in der Schweizer National League.

Auch hier ist die Saison zu Ende gegangen und viele Spieler tauschen die Kufen jetzt gegen die Rollen. Mit unserer Bestandsaufnahme zum Inline-Hockey in Deutschland runden wir diese Ausgabe ab und schicken euch in eine – hoffentlich – kurzweilige Sommerpause. Natürlich gibt es noch viele weitere kleine Geschichten und Rubriken in unserer 15. Ausgabe, die diesmal auf satte 128 Seiten kommt. So dick war DUMP & CHASE noch nie.

Viel Spaß beim Lesen von Ausgabe 15
Jan, Matthias und Stefan

Puck-Spendenaktion: Jeder kommt dran, es dauert nur etwas länger

Vor gut zwei Wochen hatten wir die Idee – und hätten niemals daran geglaubt, dass sie so gut funktioniert. Innerhalb weniger Stunden haben wir unseren Puck „Drop Pucks Not Bombs“ auf den Weg gebracht und gehofft, 50 Stück zu verkaufen.

Wir haben also passende Aufkleber in Druck gegeben und neutrale Pucks bestellt, um sie dann mit den Stickern zu bekleben. Bei 50 oder 100 Pucks kein allzu großer Aufwand. Doch ihr seid der Wahnsinn und habt schon über 4.500 Pucks bestellt! Vielen Dank!

Damit stellen sich für uns einige Herausforderungen.

Woher bekommen wir so viele Pucks? Tatsächlich hatten wir bereits nach vier Tagen den Lagerbestand eines Online-Händlers komplett aufgekauft. Nachdem wir weitere Bestellungen erhalten hatten, haben wir den Prozess komplett umgestellt, um diese große Zahl bewältigen zu können. Die Pucks werden nun direkt in einer Puck-Fabrik in Tschechien für uns produziert. Das dauert allerdings bis zu zehn Werktage.

Und wie bringen wir sie zu euch? Nachdem wir die ersten 600 Pucks im eigenen Keller ausgepackt, beklebt, eingetütet und mit Adresslabeln versehen zum Post-Kiosk an der Ecke gebracht haben, war schnell klar: Wir brauchen einen Logistik-Partner. Die DIALOGISTIKER in Frankfurt, die auch unseren Abo-Versand abwickeln, haben spontan ihre Unterstützung zugesagt. Alle fertigen Pucks werden dort verpackt und zu euch geschickt.

Diese Prozessumstellungen dauern einfach. Wir bitten deshalb um Verständnis und Geduld. Eure Bestellungen sind in Bearbeitung und jeder wird seinen Pucks (oder gleich mehrere!) erhalten.

Ein Fun Fact zum Schluss, der die ungeheuren Dimensionen besser aufzeigt: Die 4.500 Pucks wiegen zusammen rund 680 Kilogramm!

Und auch das hr-Fernsehen ist auf die Aktion aufmerksam geworden, schaut gerne mal rein. Die Folge: Stündlich trudeln weitere Bestellungen rein!

Danke für all euren Support.

Das Team von DUMP & CHASE
Jan, Matthias und Stefan

Drop Pucks Not Bombs.

Drop Pucks Not Bombs.

Es ist schon längst Zeit für ein Update. Leute, wir sind überwältig! Ganz ehrlich? Wir hätten uns schon über 100 Pucks richtig gefeiert. Doch eure Teilnahme an unsere Spendenaktion hat alle Erwartungen gesprengt: Über 800 (!!) Bestellungen sind bis dato eingegangen! Danke an alle, die bis jetzt mitgemacht haben. Und damit nicht genug: An diesen Wochenenden wird der Puck bei allen DEL-Spielen für den Ceremonial Puck Drop eingesetzt! Über die Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema freuen wir uns sehr.

Eure überragende Spendenbereitschaft hat ein paar logistische Folgen für uns:

  • Wir haben über 1.000 Aufkleber mit dem Spendenmotiv geordert.
  • Wir haben mindestens einen Online-Shop um seinen gesamten Lagerbestand an Puck erleichtert.
  • Wir prüfen gerade, wie wir die ganzen Pucks überhaupt lagern und transportieren (140 kg Gewicht).
  • Wir suchen derzeit Freiwillige in unserem Umfeld, die uns helfen, die Pucks für den Versand vorzubereiten.
  • Wir sprechen gerade mit der Post und überlegen, wie wir die Sendungen gesammelt überstellen.
  • Wir haben Kontakt zu NGOs aufgenommen, um die Spendensumme sinnvoll zu verteilen.

Und das Beste: Wir haben Spaß dabei, gerade weil es für so eine gute Sache ist. Also, teilt die Aktion, bestellt weiter fleißig!

Eure DUMP & CHASE-Redaktion
Jan, Matthias und Stefan